Sonntag, 26. April

Hallöchen, Wir haben uns gerade den neusten saarländischen Tatort reingezogen. War gar nicht so schlecht, die Zutaten waren gut portioniert, von allem etwas: Spannung, Aktion, eine Prise Witz, eine Prise Sex, viel Lokalkolorit,  sogar ein wenig moderne Kameraführung, schließlich sogar sympathische Bayern! Soviel Lob ist kaum auszzuhalten, deshalb gleich Kritik hinterher. Die Geschichte wurde langgezogen wie ein Kaugummi, man hätte sie auch als Kurzfilm drehen können! Aber  überraschend war dann wieder der Schluß. Die Personen, außer den Kommissaren, waren etwas unscheinbar, mausgrau halt, aber das kennt man ja schon bei diesem Tatort aus unserem schönen Heimatland! Wenigstens war er nicht so weit hergeholt, nachvollziehbar. Seit “ Salut Palut“ in Pension gegangen ist, schau ich mir wieder gerne saarländische Tatorte an!  Die Kommissare zeigen Schwächen,  sind auch mal unsympathisch und wirken echt, wie George in frühen Schimanski- Filmen.

Kontrast dazu: Gerade habe ich mir “ Ein Herz und eine Seele “  zum 100. mal angeschaut, mit  Ekel Alfred , frech und unverschämt, seine Frau, dumm wie Stroh, die Tochter und ihr Mann, Schmarotzer im Hotel Mama. Diese Serie ist eben Kult. Komisch, in diesem Zusammenhang fällt mir immer die Serie von und mit Dudenhöfer ein : “ Familie Heinz Becker“. Die beiden Serien gleichen sich, sogar die Räume, in denen sich die Personen bewegen, ähneln sich, z. B. Küche oder Wohnzimmer.  Hat da einer abgekupfert? Nun, geklaut oder nicht, entscheidend ist, daß der Zuschauer sich amüsiert und Spaß hat, ob alt oder neu, beide Serien haben ihr Publikum.

Als Letztes kommt nun noch der Kult schlechthin: “ Stahlnetz“. Der Straßenfeger aus den 50er bis  60er Jahren des vorhergehenden  Jahrhunderts. Was soll man da noch sagen? Alte Krimis  sind eben ein Muß!

Damit haben wir das Wichtigste in Sachen Deutsche Serien schon abgearbeitet. Viel Spaß beim Schauen unn e saarländisches Salut unn Tschüss……….

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Wochenende

Hallöle, Gestern war ein besonderer Tag. Deshalb, weil bei dem Großen vielleicht der Knoten geplatzt ist. Es könnte natürlich auch Neugier gewesen sein, was  die Kleine dazu bewogen hatte, ihren Mitschüler, meinen Jungen,  zu besuchen und sich  mit ihm zusammen  zu beschäftigen. Diese Kleine ist genauso alt wie unser Sohn, klein kann man die junge Dame  auch nicht  bezeichnen, sie ist größer als ich, aber sehr nett und hübsch, ein niedlicher Teenager.  Mit ihr hat unser Großer schön gespielt, komischer Weise Fußball und Federball,  und viel gelacht.  Hoffentlich ist es keine Eintagsfliege und sie kommt wieder. Sogar der Kleine war brav gewesen und hat die Großen nicht gestört! Deshalb war dieser Freitag ein alles in allem guter Tag .   Was der Samstag bringt, weiss ich jetzt schon, auf jeden Fall viel Arbeit im Haus. Also: Es gibt viel zu tun, packen wirs an! In diesem Sinne Tschüsschen und Küsschen……………….

Ach, da fällt mir noch ein Witz ein, den mir neulich meine Gymnastin erzählt hatte:

Treffen sich zwei ältere Männer. Der Erste fragt den anderen:“ Na, wie ist die Lage? Was macht der Sex? “ Darauf der andere Mann: “ Wie immer, wir haben ausgefallenen Sex!“  “ Wie das denn?“ “ Nun, am Montag ist er ausgefallen, am Dienstag ist er ausgefallen, am Mittwoch……….“

Montag, 20. April

Hallöle, Na, wer sagst denn? Die Ferien haben wir glücklich überstanden, nun ist wieder Schule und der alte Trott kommt auch wieder!  Der Große hat gleich  schon erfreuliche Nachrichten in Form von guten Noten in Französisch und Deutsch mit nach Hause gebracht. Und natürlich das Super-Wetter hebt die trübe Winterstimmung  ganz enorm. Ein Allgemeinplatz, ich weiß, und ich hasse Allgemeinplätze, normalerweise, doch heute passt er mal, ausnahmsweise. Über das Wetter reden, pfui, wie langweilig! Ja, ja, aber ich freue mich halt über die angenehmen Temperaturen, daß man nicht mehr 10 Lagen Kleider anziehen muss, ist für mich ein Fest. Schnieffffff, ich habe ja sonst nichts, über das ich mich freuen könnte!!! ( Kurze Depri-phase, ich krieg mich gleich wieder ein! ) Hauptsache, es geht den Kindern gut. Wenn es denn so ist,  gehts mir auch gut! Allergie und andere Krankheiten ignorieren wir mal!                                                                                                                                                                                                                                          Bei der Gelegenheit habe ich einen Tipp aus dem Bereich Küche, klingt etwas abgefahren, schmeckt aber gut laut heimischem „Küchenpersonal“! Also, man nehme: Geht es Euch auch oft so, daß etwas vom Mittagessen übrig bleibt und man einfach nicht weiß, was man damit anfangen soll? Klar, Wegwerfen wäre eine Lösung, aber ich kann das so schlecht, gute Lebensmittel wegwerfen. Deshalb stand ich heute in meiner Küche und sah fragend  einen halbvollen Topf mit Kartoffelpüree an. Selbstgemachtes Kartoffelpüree hält sich im Kühlschrank locker zwei- drei Tage, was dann?  Da musste ich an Schneebällchen ( Typisches saarländisches Knödelrezept) denken und wandelte das Rezept um und heraus kam „Gnocchies à la mama“:                                                                                                                                                         Zu dem Kartoffelbrei gesellen sich noch 1 Ei , reichlich Mehl und Speisestärke, Schnittlauch und Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Alles vermengen, bis es ein fester Teig wird, den man dann mit zwei Kaffeelöffeln hin und her vom Löffel streift, bis es kleine Knödel gibt. Diese Gnocchies kommen dann in sprudelnd heißes Wasser. Wenn sie gar sind, schwimmen sie an der Wasseroberfläche. Ich schöpfe sie danach ab und lege sie in eine Auflaufform. Für das Sösschen über die Gnocchies brate ich Speck und Zwiebeln an, lösche mit etwas Gemüsebrühe ab, würze das Ganze mit Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver, je nach Geschmack, gebe Sahne dazu und gieße alles über die Gnocchies, gebe noch Käse darüber und ab damit in den Backofen bei 200°C- 220°C, bis der Käse goldbraun ist.  Guten Appetit.              So , jetzt mache ich mich auf den Weg zum Telefon und versuche noch einmal, unseren lieben Freund und Groß- Groß-Cousin telefonisch zu erreichen, andernfalls schicke ich eine Mail. Schwer zu erwischen, der junge Mann!               Gute Nacht und Tschüsschen und Küsschen………………………………….

Gründonnerstag

Hallöchen, Bald kommt der Osterhase! Heute habt Ihr hoffentlich etwas Grünes gegessen, sonst werdet Ihr im Sommer von den Mücken aufgefressen, sprich total verstochen!! Jedenfalls hat meine Mutter dran geglaubt! Jedes Jahr hab ich diesen Spruch gehört, bis er bis heute in meinem Hirn präsent ist! Schon hab ich heute was Grünes auf den Tisch gebracht: Salat. Aber dies steht sehr oft bei uns auf dem Tisch. Frisch gemacht, lecker, lecker!

Wie gesagt, bald kommt der Osterhase! Und wir haben uns schon ein Ostergeschenk gemacht, wir haben ein neues Auto gekauft, allerdings ein neues Altes, einen  Gebrauchtwagen, Nissan Almera Tino! Wir mussten unser altes Vehikel loswerden, ein Fass ohne Boden. Wir waren sehr froh, als wir diesen Tino entdeckt hatten. Er läßt sich super fahren und sieht auch noch gut aus. Natürlich ist das jetzt wieder ein neues Spielzeug für den Herrn des Hauses!

So, ich warte ab, bis mein Göttergatte die 215 Seiten der Betriebsanleitung auswendig gelernt hat, dann kann er mir alles erklären! Schöne Ostern, ich faulenze und mein Mann beschäftigt sich mit dem Tino! Selbst die Kinder sind glücklich, daß wir den Tino haben. Sie träumen sogar von ihm! Also, schöne Ostern, Tschüsschen und Küsschen und  viele Eier und  und  und………………………………….!

Montag, 6. April

Ferien, Ferien, Ferien!!!!!!!

Endlich ist es wieder soweit, wir können etwas länger schlafen und mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Wir könnten, aber wir können doch nicht. Ach nein, wie bitte, was soll das nun , spinnt der Autor? Nein, ich bin nicht verrückt! Es klingt paradox, aber ich habe jetzt noch weniger Zeit für die Bagage. Es ist geradezu verhext, aber die Arbeit im Haus und ums Haus herum inclusive Grabpflege frisst meine Zeit auf! Dann kommen auch noch diverse Arzttermine dazu…… also volles Programm! Ich will ja an Ostern wenigstens frei haben. Wir haben nämlich eine kleine Überraschung für die Kleinen, ich möchte doch miterleben, was sie sagen, wenn der Osterhase kommt! Aber ich verrate nicht mehr, Feind hört mit bzw. liest mit!  Die wissen schon viel zu viel, die Quälgeister. Heute kam wieder so ein Kommentar vom Jüngsten, da musste ich nur lachen, innerlich, sonst hätte ich mich verraten: Er meinte, auf die Frage nach dem Osterhasen, dass sein Vater der vermeintliche Hase sei, mit unsichtbaren langen Ohren, einer typischen Hasennase und Barthaaren, natürlich auch das Stummelschwänzchen, alles unsichtbar, versteht sich! Spätesten bei Stummelschwänzchen musste ich kurz den Raum verlassen!!!! Damit wird nun neben dem Nikolaus auch der Osterhase in das Land der Märchen- und Sagengestalten verbannt. Schade eigentlich, wieder ein Kindheitsabschnitt zu Ende, aus Kinder werden Leute! Aber sie sind noch nicht so erwachsen, als dass sie keine Geschenke mehr wollten! Das bleibt noch ne Zeitlang. Leider geht das Geldausgeben weiter. Auf, auf, kurbeln wir die Wirtschaft an! Das Merkelchen voran. Gipfel in Baden-Baden, eben mal schnell den Geldsack aufgetan und mal ebenso ein paar Euros mehr ausgegeben, wir habens ja. Krise, nein danke! Was hätten sich die Mittelstandsbetriebe, die vor der Pleite stehen, gefreut, hätten sie diese Euros bekommen! Aber, was nicht ist, kann ja noch werden. Der US- Präsident wird es schon richten: Yes, he can! In diesem Sinne, Tschüsschen und Küsschen…………….

School Bus Fail

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Apr. 5, 2009

fail owned pwned pictures

Unseren Kindern bleibt so etwas erspart! Gott sei Dank!