25. Februar, Aschermittwoch

Am Rosenmontag bin ich geboooren, am Rosenmontag in Mainz am Rhein…. Bis Aschermittwoch bin ich verloooren, denn Rosenmontagskinder müssen fröhlich sein!!!!!! Leider wurde ich nicht an einem Rosenmontag geboren, aber lustig bin ich trotzdem, und außerdem habe ich heute am Aschermittwoch  Geburtstag, das ist auch ein Grund zur Fröhlichkeit! Wieder einmal ein Jahr älter, aber nicht weiser geworden! Ich habe zur Zeit das Gefühl, ich dreh mich ständig nur im Kreis. Irgendwann werde ich zu schnell und fliege aus der Bahn.  Was für ein schönes Bild! Ich mit meinem „leichten“ Übergewicht sitze auf so einer kreisrunden Scheibe und werde wie ein Mehlsack durch die Fliehkraft nach außen gedrückt und mache einen Satz in ein Blumenbeet. Platsch, alles unter mir wird zerquetscht, pfffffft. Schon wieder schweife ich ab! Eigentlich wollte ich noch etwas zu meinem Geburtstag sagen. Schön ist er ja nicht, wenn man die “ Freck“  hat, aber wer weiss, was nicht ist,  kann noch werden.  Leider kann ich diesen Tag nicht ignorieren, der Kinder wegen. Die Kleinen freuen sich schon auf  Kuchen, und wir Alte sind da auch nicht besser! Natürlich sind wir genauso große Süssmäulchen wie unsere Kinder! Wir geben es natürlich nicht zu! Wir haben ja Vorbildfunktion. Apropos Vorbild, unsere Spezialisten nehmen sich nur die Fehler zum Vorbild. Sie sind schwerer zu erziehen als ein Sack voll Flöhe! Und neidisch sind die Zwei, kaum zu glauben, dass das Meine sind. Wollte der Große mir nicht einmal ein Stück Schokolade abgeben, die ich  gerade vorher am Umzug für die Lumpen gefangen hatte.  „Aber wartet, Ihr Schlauberger“,  habe ich so bei mir gedacht,“ geh ich eben an den Schrank und hole mir die Schokolade im Schrank .“  Aber Pustekuchen! Da hat doch einer die leere Packung wieder fein säuberlich zurückgelegt, damit wir so schnell nichts merken sollen. In dem  Moment kommt  der Große um die Ecke und fragt ganz unschuldig, was los sei. „Die Juwelen sind weg und die Knochen auch.“- Ach, Quatsch! Meine Nervennahrung fand ihren Weg in einen anderen Schlund und ich habe nichts, um mich zu beruhigen. Wenn es noch einer zugeben würde, wir reißen ihm schon nicht den Kopf ab. Aber nein, da wird gelogen, dass sich die Balken verbiegen.  Wenn das so weitergeht, steh ich bald vorm Nervenzusammenbruch!  Nun, Spass beiseite,  nur durch Erpressung sind sie noch zu beruhigen. Aber wie so oft, kommt doch der kleine Rotzlöffel neulich und dreht den Spieß rum, will seinen Vater erpressen, damit der Wreslingschips kauft.“ Er wäre nicht brav, wenn er keine Chips bekommt. “ Da war aber was los, sein Vater wollte ihn standrechtlich erschießen! Unsinn,  doch etwas enttäuscht war er und traurig.

Gott sei Dank ist am Aschermittwoch alles vorbei, auch die Umzüge und das Gutzjerwerfen. Somit werden die Tüten bald leer sein, Computerverbot noch obendrauf, werden die Kinder hoffentlich wieder gehorsam sein!  Chips gab es natürlich auch keine.                            So, nun genug mit guten Ratschlägen!  Ich gehe jetzt  ins Bett und harre schnarchend der Dinge, die da kommen werden. Was anderes bleibt mir auch nicht übrig! Zum letzten Mal: Allez hopp und Tschüss……………..

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Rosenmontag

Allez Hopp und Nix wie druff! So heißt es im Saarland, nur leider war gestern schlechtes Wetter, es regnete, und wir konnten nicht zu einem Umzug gehen. Apropos gehen: Unser Auto ist wieder repariert, vorerst läuft es . Wir sind alle heilfroh, obwohl unser Ausflug in die Welt der Nahverkehrsmittel gut verlaufen war. Sowohl der Zug als auch der Bus  waren pünktlich zur Stelle, was mich doch etwas erstaunte. Man hört soviel Negatives, dass man an das Positive schon gar nicht mehr glaubt.

Jetzt können wir jedenfalls wieder durch die Gegend fahren. Um was zu tun? Na, schon eine Idee? Kleiner Tipp, es hat mit Geldausgeben zu tun! Nein, nicht am Rosenmontagsumzug in Mainz teilnehmen, auch nicht in Neunkirchen, wo wir jedes Jahr am Wegesrand stehen und Gutzjer auffangen. Nein, ganz kalt. Wir fahren rum, um nach einem Nachfolger unseres Peugeots zu suchen. Bald ist es soweit , und unser  motorisierter Alptraum gibt endgültig den Geist auf. Mit anderen Worten, wir brauchen ein zuverlässiges Auto.

Noch kurz einige Worte zu Fasching. Leider bin  ich stark erkältet, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Schwindel, Ihr kennt das ja auch, es wurde dieses Jahr wohl kaum einer verschohnt. Deshalb weiss ich noch nicht, ob ich mich in die Kälte stellen soll, um beim Aufheben der Gutzjer von anderen geschuppst zu werden. Nur der Kinder wegen gehen wir zum Umzug, natürlich nicht bei Regen. Vor einigen Tagen waren wir schon beim ersten Umzug in unserer Region, in Frankreich, direkt hinter der Grenze in Saargemünd, zur sogenannten Cavalcade. Es war schön, allerdings haben die Franzosen die Angewohnheit, hauptsächlich Konfetti zu werfen und kaum Bonbons, weshalb unsere Ausbeute an Süssigkeiten gering war. Was die Kinder wiederum nicht sehr toll fanden, war doch zuhause ruckzuck die Tüte mit der  „Beute“  leergegessen! So kanns gehen. Mein Mann hat mit der Kamera versucht, die Stimmung einzufangen. Hier einige Impressionen:

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Jammer

Jammer, Stöhn, Schnieffffffffff. Ich hätte an Silvester besser die Wäsche von der Leine holen sollen! Das hatte meine Mutter jedes Jahr getan, damit sie das ganze nächste Jahr kein Pech hat. Da kann ich nur sagen: Pech gehabt! Nicht nur, dass kein Öl mehr da war, das Haus deshalb eiskalt wurde, es musste natürlich so schnell wie möglich  wieder  Öl nachbestellt werden, weil die Temperaturen im Keller waren. Relativ schnell habe ich eine Firma gefunden, die noch am gleichen Tag lieferte. Kaum waren nun die Tanks voll, da kam die nächste Katastrophe: die Heizung sprang nicht an. Wie später der Heizungsmonteur feststellte, war die Zuleitung verstopft. Vom Heizungsmann abends noch gereinigt geht die Heizung nun wieder. Aber ein Unglück kommt ja selten allein ! : Die Krönung kommt nun: unser Auto ist kaputt, eigentlich die Pumpe der Servolenkung. Und alles kostet eine Menge Zaster! Eigentlich wäre das die Gelegenheit für den Kauf eines neuen Autos, Abfrackprämie läßt grüßen! Mal sehen, was die Werkstatt sagt.  Und zu allem Überfluss hat unser Großer ausgerechnet morgen noch ein Termin in der Uniklinik. Das heißt für ihn und mich früher aufstehen und mit den Nahverkehrsmitteln fahren! Abenteuer!!!! Wie es weitergeht, ob wir rechtzeitig ankommen oder der Zug unterwegs stehen bleibt oder wir ganz Woanders landen, werde ich noch berichten. Tschüsschen und Küsschen……..

Sonntag

Hallöchen, habe den Frühlingsbasar in der Schule unseres Jüngsten einigermaßen gut überstanden. “ Uff “ kann ich da nur sagen. Ich befürchte, dass das Winterwetter uns leider einen gehörig großen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Uns heißt den Bastelmuttis, weil der Verkauf am Tag der offenen Tür nur schleppend und zäh anfing, und wir nicht sehr viel für die Schule einnehmen konnten. Wahrscheinlich, denn die genauen Zahlen haben wir noch nicht. Aber es ist nicht die ganze Mühe umsonst, da wir das ganze Jahr unsere Bastelarbeiten anbieten. Nun also Blick nach vorn in Richtung Karneval, “ Faasenacht „, wie wir Saarländer sagen. Wohlgemerkt: wir im Saarland Geborenen und nicht Zugezogene wie gewisse Halbpromis, ausrangierte Stichwortgeber eines H. Schm. . Sind wir doch ehrlich. Hat das Saarland das nötig? Brauchen wir einen Herrn An. aus dem Rheinischen, um unser Image aufzupeppen? Arme Fernsehwelt, dann schon lieber “ Jungle “ statt Unterricht in Saarländisch für Rheinländer! Etwas Langweiligeres gibt es kaum, bei H. Schm. schon nicht lustig wird dieser An. auch bei uns nicht zum Überflieger in Sachen Unterhaltung. Ich für meinen Teil bleibe dann doch lieber bei meinen Briefmarken, die bieten mir mehr Zerstreuung. Und noch ein Wort zu DSDS. Es geht noch langweiliger: DSDS. Peinliche Prüfungen, peinliche Auftritte, peinliche, stocksteife und gelangweilte Prüfer. Ich mußte schnell umschalten , und was fand ich beim Zappen? Eine gute, zugegeben uralte, aber lustige Samstagabendschow aus besten Fernsehzeiten: „Verstehen Sie Spass?“. Genial einfach und doch unterhaltsam! Hätte ich nie gedacht, dass ich das noch erlebe. In diesem Sinne: Gute Nacht und Tschüsschen…………….

Sehnsucht

p1020073Angesichts des äußerst miesen Wetters sehnt man sich nach Sonne, Wärme und den Wundern des Frühlings.p10200781

Sonntag, 1. Februar

Hallöchen, was sagt ihr nun, den Kindern geht es besser. Jedenfalls ging die Temperatur wieder zurück, die Mandeln sind zwar noch etwas dicker, aber tun nicht mehr so weh. Sie haben wohl beide ganz gute Abwehrkräfte, sonst wäre es schlimmer geworden. Übrigens schlürft gerade mein Mann hinter mir genüsslich seine Lieblingsnachspeise  in sich hinein, eine leckere Cognaccreme. Wie, ihr wisst nicht, wie man sie macht? Nichts leichter als das! Hier nun für meinen Mann das Synonym für höchsten Genuss:

Die Cognaccreme

  • Eidotter, soviel Eigelb wie Esser
  • Zucker, soviel wie Esser da sind
  • 1 P. Vanillezucker
  • Sahne, ca. 150 g pro Esser
  • Cognac

Nur die Eidotter werden mit dem Zucker und Vanillezucker cremig gerührt, die süsse  Sahne wird steif geschlagen und kalt gestellt. Unter die gut und lange gerührte Eicreme kommt nun der Cognac, ca. 2 oder mehr Esslöffel, je nach Geschmack,  und wird erneut gut vermengt. Ebenfalls kaltstellen, getrennt von der Sahne. Kurz vor dem Servieren werden beide Komponenten , die Sahne und Eicognacmischung, miteinander vermengt. Man rührt vorsichtig die Sahne unter die Eimasse, fertig ist die Cognaccreme. Entweder geniesst man sie pur oder mit Eis oder Vanillepudding. Lecker!

Das Rezept ist super, wenn es schnell gehen soll , wenn plötzlich unerwarteter Besuch kommt und ein süsser Nachtisch her muss!

Schon wieder habe ich ein Geheimrezept verraten! Besser ist es, wenn Kinder nicht dran naschen, ihr wißt ja,  Alkohol …..! Aber auch für die Großen gilt: Suchtgefahr, wegen des Supergeschmacks.

So, nun ran an den Speck und nachmachen! Tschüsschen und Küsschen………..